Samstag, 1. Februar 2014
Operettenstimmung....
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Was ich früher belächelt habe - belächeln heute meine Kinder! Was mich heute begeistert, begeistert vielleicht meine Kinder in 20 oder in 30 Jahren! Heute noch nicht..dazu sind sie noch zu jung...
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Meine Enkelkinder fahren auf meiner "Schiene" - aber wie lange noch???
Dann kann ich nicht mehr punkten mit Melodien: " Schau mir nur recht ins Gesicht"....oder mit "Wem bring ich den Pokal"...nämlich dann, wenn auch "Fuchs du hat die Gans gestohlen" Nostalgie wird...und kein "La-le-lu" mehr zum Einschlafen hilft.
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Wenn ich früher bei meinem Vater auf Unverständnis stieß....verstehe ich heute teilweise die Musikrichtung meiner Kinder! Vorausgesetzt - es ist nicht die dunkle, grauenvolle Musik - wie z.B. "Ramstein" ...die mein ältester Sohn "super" findet - während ich dabei in meinem "Kopfkino" dunkle Gruften sehe - aus denen Vampire entsteigen und ihre Opfer suchen....grrrrrrrhhhhh!!!!!
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Zurück zu meiner Musik:
Irgendwann wird sie (wenn es nicht bereits schon soweit ist) "Kultstatus" erreichen - die Operette!
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Gestern nun war es soweit..und die Gedanken an den "Vogelhändler" gehen nun bei mir mindestens 25 Jahre zurück! In eine Zeit, in der ich bereits ein begeisterter Operetten-Fan war.
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JOKE - so hieß vor vielen Jahren ein neu ins Leben gerufenes "Junges Operetten- und Konzert-Ensemble. Ich war sofort zum Einstieg als zahlendes Mitglied bereit - versprach ich mir durch die Mitgliedschaft immer auf dem neuesten Stand zu sein und an die besten Konzertkarten zu kommen.
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Leider fiel "JOKE" damals den allgemeinen Stuttgarter Sparmaßnahmen zum Opfer. Es waren junge Tenöre, Soprane usw. - frisch ausgebildet - und es war endlos schade, dass für Fussball und Sport so ziemlich alles "geboten" wurde - für die "Porsche Arena" war nichts zu teuer - aber die jungen frischen klaren fantastischen Stimmen hatten keine Möglichkeit mehr, irgendwo in Stuttgart eine feste Bleibe zu bekommen.
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Mein Fokus geht nun ca. 25 Jahre zurück!
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In unserem neu renovierten und restaurierten Wilhelma-Theater hatte Joke seine erste Aufführung: "Der Vogelhänder".
Während zuvor in unserer Stuttgarter Liederhalle die Konzerte aufgeführt wurden - so sprengte jetzt dieser Rahmen das seither nie Dagewesene!
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Schon Monate - bevor die Vorstellung begann - hatte ich meine Eintrittskarte - und fieberte - je näher der Zeitpunkt kam - je öfters ich das Kalenderblatt abgerissen habe - diesem Operettentag entgegen! Diese Vorstellung wollte ich damals ganz alleine besuchen - weil ich keine Ablenkung durch Small-Talk wollte (hat sich aber in der Zwischenzeit geändert! Heute freue ich mich über jede Begleitung an meiner Seite!)
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"Der zu spät kommt - den bestraft das Leben" ....das konnte mir an diesem Abend nicht passieren!! Voller Erwartung steuerte ich dem Wilhelma-Theater entgegen...hab ich gesagt: "wer zu spät kommt"....???
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Der Blick am Eingang auf meine Eintrittskarte..."tut mir leid! Diese Vorstellung war gestern"!!!
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WAAAAAS???? Mir stockte das Herz - das Blut gefror in meinen Adern ....mein Mund blieb offen..der Schock war perfekt. Tränen trieb es mir in die Augen!
Alle Operettenträume zerstoben in wenigen Minuten! Alle Träume, dieses Theater von innen zu sehen verpufften...zurück blieb ein Häufchen Elend.....das aussah wie ICH!
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Ich war zu früh - und bin "zu spät gekommen"...
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Aber es gibt noch liebe und gute Menschen! Ein Angehöriger von JOKE sah meine Enttäuschung..er kam auf mich zu und sagte: Sie brauchen nicht verzichten! "Ich gebe Ihnen meinen Sitzplatz in der Königsloge! Ich kenne die Operette in- und auswendig - bin ich doch bei jeder Aufführung und bei allen Proben dabei!"
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Mein Herz begann ganz leise zu reagieren..piano...piano!! Hab ich richtig verstanden?? Königsloge?? ICH???
Staccato folgte - forte - fortissimo...mein Herzschlag steigerte sich immer mehr...mein Blut begann wieder zu pulsieren..
ja!!! ICH durfte in der Königsloge den Vogelhändler geniessen! Den Sitz, den einst unser König Wilhelm inne hatte!!
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Ich werde dieses Gefühl nie vergessen...Die Königsloge ausgestattet mit rotem Samt - roten Samtvorhängen...und Gold...Gold...Funkeln..Strahlen..
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Ein Erlebnis, das mir jetzt wieder so richtig zum Bewusstsein gekommen ist..und mir die Seiten meines Seelenbuches aufgeschlagen hat..
Noch heute bin ich diesem Mann dankbar, der mir seinen Platz überlassen hatte. (was übrigens in meinem späteren Leben dazu führte, dass auch ich bei Anderen so gehandelt habe - aber das ist eine andere Geschichte!)
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...und wenn ich jetzt schon das Wilhelma-Theater streife - möchte ich denen, die es interessiert - und bevor ich auf den gestrigen Abend zu sprechen komme - noch ein bisschen Wissenswertes über das Theater mitteilen, in dem Robert Stolz mehrere Operetten dirigiert hatte!
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Als unser Monarch - der König - noch das Sagen hatte - sollte an dieser Stelle eine Spielbank errichtet werden. Aber dieser gab hierzu keine Einwilligung und erbaute das Wilhelma Theater, das 1840 eingeweiht wurde.! König Wilhelm = Wilhelma-Theater! Es trägt seinen Namen! Und es steht direkt neben dem Zoo, unserer Wilhelma - die ebenfalls seinen Namen trägt!
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Es ist heute das einzigste Theater Deutschlands im pompejischen Baustil. Teilweise noch mit Originalbemalung aus dem Jahre 1840.
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Viele Jahrzehnte stand es leer und es war vom Verfall bedroht, als sich unsere Stadt dazu entschloss, dieses Theater zu renovieren und wieder in den "Originalzustand" zu versetzen! Und wahrlich!!! Ein Lob den Restauratoren.
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Heute dient das Wilhelma-Theater der Hochschule für Musik und der Darstellenden Kunst und wird als Lehr- und Lerntheater von den Studenten benutzt. Immer wieder gibt es Aufführungen - aber es gibt nie eine Operette!
Deswegen verstehe ich nicht, warum JOKE dort kein Unterkommen hatte! Denn die Sänger der Operette kamen ja auch frisch von der Hochschule!
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So - das war ein kleiner Ausflug an das Theater neben unserem Stuttgarter Zoo - der Wilhelma...und ich wende mich jetzt wieder dem gestrigen Abend - dem "Vogelhändler" zu!
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Obwohl ich erst im letzten Moment die Eintrittskarten erstanden habe - habe ich mit meiner Begleitung - meiner 85jährigen Tante, die meine Musik-Begeisterung seit eh und je teilt (siehe auch mein Geburtstagsgedicht in
http://Stunden-der-Erinnerung.jimdo.com unter der Seite: Meine Gedichte) einen fantastischen Sitzplatz bekommen!
Der Blick zur Bühne war frei..keine störenden "Köpfe" vor mir - Beinfreiheit ohne Ende - dieser Abend war ein Genuss!
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Ich stimme jetzt diese Operette ein - mit dem selbst gespielten Lied: "Wie mei Ahnerl 20 Jahr"...
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Schmunzel...und ich habe gestern Abend für meine Freunde und Leser ein Video aus der Stuttgarter Liederhalle "Hegelsaal" aufgenommen..habe geredet..gefilmt - und was passierte? In der Aufregung hatte ich vergessen, die Video-Funktion einzuschalten! Kein Video ist da - dafür das obenstehende Foto!
Schade! Aber es gibt Schlimmeres!
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Es waren traumhaft schöne Stunden! Glücksmomente! Sahnebonbons!
...und meine Tante sagte immer wieder zu mir: du bist die BESTE! Du bist meine Seelenverwandte - nicht nur meine Nichte! Mit dir kann man soviel unternehmen und man spürt deine Freude in jeder Minute...
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Auch ich musste ihr diese Kompliment zurückgeben! 85-jährig! Und so fit und noch neugierig auf Alles! Wer hat schon das Glück, eine solche supertolle Tante an seiner Seite zu haben!!! Ich habe soviel mit ihr schon unternommen! Varieteè, Schauspielhaus, Komödie, Kino, Oper, Operette, Schauspiel - Reisen durch Russland mit Stationen Moskau und St. Petersburg, in den Tessin, mehrmals nach Wien, nach Berlin, nach Leipzig und Dresden - und viele kleine Kaffeefahrten zwischendurch!
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Leider kann sie solche Reisen nicht mehr unternehmen! Das ist bedauerlich und endlos schade - aber das Herz macht nicht mehr mit! Atembeschwerden stellen sich ein. Ich hoffe, dass ich sie noch recht lange an meiner Seite haben darf.
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Gestern Abend wurde ich für Vieles entschädigt - und die Tanz- und Steppeinlagen (die eigentlich NICHT zum Vogelhändler gehörten) haben mich fast vom Stuhl gerissen! Schmissige Musik brillant getanzt von "Nera Nicol". Der Name sagte mir nichts - kannte ich nicht - aber sicher ist sie vielen Wienern bekannt. Das ganze Esemble bestand aus Solisten aus Wien, dem Ballett und Chor und Orchester der Johann-Strauss-Operette Wien. Also war Wien - wie jedes Jahr im Januar - in der Stuttgartr Liederhalle vertreten!
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Ein kleiner Spass zum Abschied vom Veranstalter: "Wir kommen wieder am 25.1. 2015 - mit "Der Fledermaus"...der Vorverkauf beginnt morgen....
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Als dann noch das Lied angestimmt wurde: "Für eine Nacht voller Seligkeit" - summten die Zuschauer links und rechts und vor mir und hinter mir begeistert mit! Wer weiß, wieviele Träume und Erinnerungen in diesen Menschen auferstanden sind...an frühere Zeiten..in denen dieses Lied soviele Menschen beglückte! In einer Zeit, wo es den Menschen nicht so gut ging!
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Als die Vorstellung zu Ende war..wir im Auto sassen - Richtung "HEIM" - schmetterten wir in einer Lebensfreude sondersgleichen die Melodien vom Vogelhändler..."im Duett"...begleitet mit ausgelassenem Lachen..eigentlich "filmreif"...Tante und Nichte nach dem Operettenbesuch....
Wir sind anschließend immer ausgelassen wie die Kinder..die Euphorie trägt und noch stundenlang wie auf Flügeln mit!
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Liebe Freunde, liebe Leser! Wenn Ihr Freunde der Operette seid - dann nehmt Euch ein paar Minuten Zeit, lasst diese Musik auf Euch wirken..lächel - WER "Ramstein" liebt - ist hier im falschen Haus.
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Und jetzt lauscht meinen Klängen von "Schenkt man sich Rosen in Tirol"
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Operetten-Ausschnitte:
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Und ich verabschiede mich jetzt mit einem Lied, das mir persönlich grosse Sehnsucht ins Herz legt..und mir Gänsehaut-feeling übermittelt.
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Ich hoffe - der kleine Ausflug mit mir in ein Land der Träume - der Illusion - in das Land der Operette hat Euch gefallen und ich sage tschüss....
Mittwoch, 15. Januar 2014
Von Strassburg nach Köln.....
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...vom Strassburger Münster zum Kölner Dom...innerhalb weniger Tage!
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Ich stimme dieses
posting ein mit der Pathetique! Eine Melodie, in die Beethoven eine Welt von Gefühlen und Sehnsüchten involviert hat - fantastisch schön in ihren Klängen - die genau zu diesem monumentalen Dombau in seiner ganzen herrlichen Pracht passt...
Die Pathetique von mir gespielt - werde ich am Ende dieses postings noch von professionellen Musikerm gespielt, einstellen.
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Köln! Schon längst wollte ich diese Stadt kennenlernen! Mich zieht es weder nach Amerika - noch nach Afrika oder auf den australischen Kontinent!
Für Städte in Deutschland bzw. Europa ist der Neugier- und Fernweh-Faktor in mir verankert.
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Und nach meinem Ausflug nach Strassburg hat mich zwei Tage später WIEDER das Sehnen gepackt, dieses Mal mit dem Ziel: die Luft an der Rheinmetropole zu schnuppern!
Vielleicht war auch mit ein Grund, dass mich "Synonym-Gedanken" beflügelten zu Menschen, die in meinem Herzen einen Platz eingenommen haben und mit denen ich mich zutiefst verbunden fühlte..
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Köln! Man spricht bei der Bevölkerung von "rheinischer Frohnatur" - wobei ich dies hier weder bejahen noch verneinen kann. Eben weil mir die Erfahrung dazu fehlt!
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Der "Schwabe" gilt auch in anderen Bundesländern als geizig und sparsam - wobei ich für mich dieses Attribut nicht stehen lassen kann! Ich selbst bin weder geizig noch sparsam - und genauso wie mich gibt es noch Tausende ANDERER! Und lächel - kleine Abschweifung - die Kehrwoche mache ich auch nicht so, wie sie dem Schwaben angedichtet wird.
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In der Realität (die nicht einen Hauch mit Internet zu tun hatte) - ist mir ein Kölner begegnet..und wahrlich: eine Frohnatur sah anders aus. Aber man kann nicht von EINEM auf ALLE schließen! Leider hatte mich diese Erfahrung über Jahre hinweg geprägt. Erst durchs WWW - in dem liebevolle Menschen meinen Weg gekreuzt haben - habe ich die "Lust" auf und nach Köln in mir gespürt. Vorbei war die negative Erfahrung von 1993!
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Zwei Tage nach unserem Strassburg Besuch ging es also in die entgegengesetzte Richtung...wir steuerten Köln an...wir fahren in die Stadt...
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Kommt - setzt Euch neben mich...das Auto ist bequem - wir fahren in die Kölner City...begleitet mich auf meinem ca. 4-stündigen Kölner Besuch...
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Einfahrt nach Köln
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Einfahrt nach Köln
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Die Parkplatzsuche in einer fremden Stadt ist für mich immer mit ziemlicher Nervosität verbunden! Das erste Parkhaus, das wir ansteuerten, entpuppte sich als extrem eng und zusätzlich überfüllt. Also "autofreundlich" war DIESES Kölner Parkhaus mit Sicherheit nicht.
Natürlich mussten wir unverrichteter Dinge wieder ausfahren...aber welch großes Glück: Direkt am WDR war ein freier Parkplatz! Ein Engel hatte uns begleitet......
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...oh je! Nun noch die Parkuhren! Natürlich fehlte, wie üblich, das Kleingeld! Ich marschierte durch die Drehtür zum WDR - fühlte mich auf den Spuren Domians - um den Portier nach Wechselgeld zu fragen!
Oh ja!!! Das war ein sehr freundlicher Kölner! Bingo! Daumen hoch! Der erste Kölner hat die "Prüfung" zur "rheinische Frohnatur" bestanden..sein Lächeln begleitet mich noch immer...
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Auto war geparkt - Parkschein war bezahlt - und nun konnte es losgehen..vorbei am WDR - links um die Ecke - und schon öfnete sich der Domplatz in seiner ganzen Pracht!
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Im Januar - sagt man - ist es an der Rheinmetropole noch ruhig.
Trotz dieser "angesagten Januar-Ruhe" konnte ich aber keine Solche erkennen. Es war lebhaftes Treiben...
Aber..ich kenne natürlich dieses Stadt nicht - wenn der Karneval auf Hochtouren läuft. Möglich, dass mich dann eventuell die Menschenmassen "erschlagen" hätten..
So aber war buntes Treiben - etwa wie in Strassburg!
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Voller Fasziniation blieb ich vor diesem monumentalen Gotteshaus stehen, das Europas zweithöchstes Kirchengebäude mit 157,38 m (lächel...die 38 Zentimeter scheinen ja ganz wichtig zu sein!) ist. In Ulm steht die größte Kirche - sagt man! Und das wird wohl auch so stimmen. Wie die Geschichte sagt, hat der Bau der Kölner Kathedrale 632 Jahre gedauert! 632 Jahre! Der pure Wahnsinn!!!! Ein Kölner Sprichwort besagt: "Wenn der Dom fertig ist - geht die Welt unter"...lächel...an diesen Weltuntergang glaubt mit Sicherheit niemand. Sicher auch keine rheinische Frohnatur...denn durch Umwelteinflüsse, die ständige Reparaturen nach sich ziehen - wird der Dom in weiteren 632 Jahren nicht fertig sein.
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Wolkenbehangen war der Himmel! Der Wind pfiff mir kalt ins Gesicht - aber ich spürte die Kälte nicht - und die Wolken waren mir auch egal!
Selbst der einsetzende Nieselregen konnte meiner Euphorie keinen Abbruch leisten
...kommt....betretet mit mir jetzt die Kathedrale....psssst....ganz leise sein...voller Ehrfurcht gehen wir nun im Inneren der Kirche - zu dem ich leider genauso wenig sagen kann - wie in Strassburg - da ich auch in diesem fantastischen gotischen Bauwerk den "Guide" nicht benützte.
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Also lassen wir die Fenster, die Altäre, die Christus-Bilder und die Figuren zuerst in Fotos danach in Videos auf uns wirken...
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....und jetzt die Videos:
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Im Dom1
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Im Dom2
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Im Dom3
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....und nun schaut Euch dieses wunderschöne Kirchenfenster nochmals im Foto an...
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sowie diesen fantastischen Mosaikboden vor der Kanzel!
Ist das nicht ein Traum? Für mich sind diese Kunstwerke eine Streichelstunde für meine Augen..ich kann mich daran nicht satt sehen! Möchte es richtig in mich einprägen...jeden einzelnen kleinen Stein - der ein solches Wunderwerk als Endergebnis hat...
Niemand muss meine Euphorie teilen - aber ich glaube, es kann ein Jeder erkennen, welche Künstler hier am Werk waren:
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Während ich das "Strassburger Münster " in meinem Innern bereits gespeichert habe - (obwohl die Zeitspannen zwischen den beiden Kathedral-Besuchen wirklich kurz waren ) kommt nun im Kölner Dom zusätzlich ein ganzes Potential an neuen Eindrücken auf mich zu ! Selbst die gotische Architektur, die mich immer wegen der Dunkelheit beängstigt hat - beginnt mich nun regelrecht zu faszinieren und die Ängstlichkeit ist auch wie weggeblasen!
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Bitte werft mit mir nochmals einen letzten Blick auf die Säulen und die Decken - Gotik der Superlative..
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Bevor wir die Kirche verlassen - entdecke ich noch eine Menschenansammlung - so ziemlich am Ausgang. Meine Neugier war geweckt!
Was gab es da noch zu sehen??
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Seht selbst....ein traumhaftes Wunderwerk der Weihnachtsgeschichte! Leider kann ich die ganze Faszination, die dieses kleine aufgebaute Städtchen das die Geburt Jesu zeigt - mit meiner Sony-Camera in ihrer vollen Schönheit nicht aufnehmen..aber ein kleiner Einblick gibt das nachstehende Video.
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Diese Weihnachtsgeschichte ist so ganz anders dargestellt - als die im Strassburger Münster.
Jede für sich macht sprachlos.....jede für sich ist einzigartig..
...bitte überzeugt euch:
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Dom Weihnachtsgrippe
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....und nun sind wir wieder auf dem Domplatz!
Die Wolken hängen noch immer sehr tief - der Wind pfeift noch immer und es ist feucht und unangenehm. Ich spüre die Feuchtigkeit nicht - und mir ist auch in Köln egal, ob ich aussehe, wie eine nasse Katze - die direkt aus dem Rhein gefischt wurde!
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Mein Interesse gilt jetzt der Hohenzollernbrücke! Wo ist sie? Wo befindet sie sich?? Ich stehe auf dem Domplatz...und sehe NICHTS!
Hätte ich mich nur vorab schlau gemacht! Dann würde ich jetzt nicht mit geschlossenen Augen dastehen - an 1000 Möglichkeiten denken - nur nicht an die Nächstliegende!
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Natürlich steht der Kölner Dom am Rhein! Und natürlich hab ich schon massenweise Bilder gesehen - selbst in Kinderjahren - als das "Kölnisch Wasser" das Trendy-Parfum meiner Mutter, meiner Oma, meiner Tante - lächel - eigentlich von fast allen Damen zur damaligen Zeit - war.
Da konnte man sich noch kein "Miss Dior", "Chanel No.5" oder "Lalique" leisten...da gab es eben das "ECHT Kölnisch Wasser" - und das ein bisschen besser Duftende hieß - soviel ich mich erinnere: "Carat" - aus derselben "Duftfabrik"!
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Ich glaube, man kann das heute noch kaufen - genau weiß ich es nicht, weil ich mich nie mehr für diesen Duft interessiert habe, der auch bei "Migräne" bei den Damen mit leidender Miene an die Stirn "getupft" in den Nachkriegsjahren angewandt wurde. Er ist eine besondere Assosiation aus meiner Kinderzeit - in der mich dieser Duft immer wieder an das "kleine Mädchen Gisela" - mit den "Zöpfen" oder der "Schnittlauchfrisur" erinnerte.
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Trotzdem dachte ich in diesem Moment nicht dran - dass der Rhein eigentlich gleich um die Ecke sein muss!
Ich war irgendwie geblendet - durcheinander - von den ganzen Eindrücken! Und auch das Gefühl, Menschen sehr nahe zu sein, die mein Herz berühren - brachte mich einfach vom logischen Denken ab!
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Meine Frage nach der Hohenzollernbrücke richtete ich an den nächsten Passanten, der mir über den Weg lief!!
Bingo!!!! Wieder eine rheinische Frohnatur - die mir mit Lachen und dem typischen Kölner-Dialekt-Singsang den Weg erklärte: "nur um die Ecke - am Museum vorbei - nicht die Treppen zum Rhein hinunter - an den roten Steinen vorbei...und schon sind Sie auf der Hohenzollernbrücke..." Nett war er - der Kölner...sehr nett!
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Und da stand ich nun und war überwältigt. Allein von dem Blick auf die weiteren Kirchen, die links und rechts vom Dom noch zu sehen waren.
Schon der Blick auf den Rhein war ein Augenschmeichler für mich:
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Meine Nachforschung, was es mit den weiteren Kirchen auf sich hatte - brachte mir die Erklärung, dass in Köln insgesamt zwölf romantische Kirchen sich im Halbkreis um die Innenstadt gruppieren - und dies eine weltweite Einzigartigkeit darstellte. Diese Bauwerke entstanden in der Zeit von 1150 und 1250 und sind von herausragender kulturhistorischer Bedeutung!
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Ratter - ratter - ratter in meinem Kopf! Das alles sollte ich mir merken - in den vier Stunden, in denen ich die Kölner Luft schnupperte? Merken kann ich es mir schon - aber um es anzusehen - bedarf es etlicher weiterer Besuche!
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Die Hohenzollernbrücke! Treffpunkt der Liebenden únd Treffpunkt von Freunden, die sich in ewiger Liebe miteinander verbinden ! Und irgendwann werde ich an dieser Brücke stehen - mit meinen Enkelkindern..denn auch DAS ist Liebe, die ewig anhält! Und ich werde ein Herz anbringen - und die Kinder den Schlüssel in den Rhein werfen lassen! Auf diesen Moment freue ich mich heute schon!
Und wer weiß, vielleicht auch noch zu anderen Gelegenheiten!
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Die linke Brückenseite war bestückt mit Tausenden von Schlössern! Und alle Schlüssel zu diesen Schlössern lagen im Rhein!
In mir tat sich die Frage auf: Wieviel von diesen Millionen Menschen haben sich in der Zwischenzeit schon getrennt? Ein Schloss in Liebe angebracht - blieb diese Liebe? Endete diese Liebe? Durch Streit? Durch Hass? Wieviel Beziehungen dieser Liebesschlösser sind zerbrochen? Wieviel Tränen geweint? Wieviel Verzweiflung in den Seelen? Oder auch wieviel Glück - Harmonie - Zuversicht - angekommen zu sein!
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Ich habe versucht, diese Videos zu besprechen - aber wahrscheinlich nimmt der Wind meine Worte mit sich - was soviel bedeutet - man kann mich schlecht verstehen!
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Hohenzollernbrücke1
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Hohenzollernbrücke2
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Viele, viele Gedanken gehen mir durch den Kopf!
Und in mir tat sich eine weitere Frage auf: WARUM wird für diesen schönen Brauch betreffs der Liebesschlösser von Liebenden,von Freunden, eine Brücke benützt??? Hat dies einen besonderen Grund? Was mag der Ursprungsgedanke gewesen sein?
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Herzen, die sich verbinden - wie eine Brücke ein Ufer mit dem anderen verbindet - so verbindet sich ein Herz mit dem anderen!
Wie man sicher über die Brücke über das Wasser kommt - so fühlen sich Liebende in ihrer Liebe sicher und geborgen. Die "Brücke" vom "DU" zum "WIR" soll durch das angekettete Schloss symbolisieren - und der Schlüssel auf dem Grund des Rheines soll zeigen: das WIR bleibt für immer! Die Brücke zu unseren Herzen hält uns zusammen!
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So assoziiere und verbinde ich meinen Gedanken mit diesen Tausenden Schlösser-Liebesbekundungen. Mag sein, dass meine offen ausgesprochenen Worte belächelt werden - aber Jeder hat seine eigene Vorstellung.
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Ich war einfach überwältigt!
Hatte ich in Maribor schon ein paar Schlösser an der Brücke über die Drau gesehen - auch an der Neckarbrücke in Heilbronn - aber was sich da meinen Augen bot, das übertraf ALLES!
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Es waren originelle Schlösser an der Hohenzollernbrücke angebracht...oft ganze Ketten....und ich weiß, dass ich irgendwann auf dieser Brücke nochmals stehen werde..
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...und nun hab ich genug "Schlösser" gesehen - das Jedes für zwei Schicksale steht - ob in Glück vereint oder in "Unglück" getrennt - und ich gehe die letzten Meter zurück - wieder auf den Domplatz
Hohenhzollernbrücke3
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Ein ganz spezieller Gruss geht jetzt noch zu meiner lieben Freundin:
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...noch ein Blick in Richtung Oper, die für mich doch ziemlich gewöhnungsbedürftig aussieht
im Vergleich unsere Stuttgarter Oper:
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Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieses hässliche blaue Gebäude wirklich ein Opernhaus sein soll - und habe mich - entgegen meines "Wollens" in google eingewählt. Ich vermute deshalb, dass dies nur eine Interimslösung ist - evtl. wegen irgendwelchen Renovierungen. Vielleicht sieht es bei meinem nächsten Köln-Besuch schon wieder anders aus!
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Nun betreten wir nochmals den Domplatz - auch hier nimmt der pfeifende Wind meine ganzen Worte mit sich - und nach einem kleinen Spaziergang in der Fussgängerzone hat sich doch nun mächtig Hunger eingestellt.
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Aber wohin???
In dieser kurzen Zeit konnten wir noch keine Gaststätte ausfindig machen, von der wir überzeugt waren, gut zu essen.
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Doch auch hier war uns das Glück hold! Direkt gegenüber vom WDR befand sich ein Lokal der "Farmer`s Gruppe" - "DIE SCHEUNE". Und es war wirklich KEIN Fehlgriff. Das Ambiente war heimelig und rustikal - mein Filetteller war fantastisch - das Dessert zum Schluss war zum Niederknieen gut...
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und dann ging es wieder Richtung Parkplatz - der Gott sei Dank nicht weit entfernt war..
Zu müde bin ich in der Zwischenzeit geworden...und eine lange Fahrt lag noch vor uns...
Und nun verabschiede ich mich nochmals mit der Pathetique - von einem Profi-Pianisten in voller Länge gespielt.
Selbst hatte ich diese Version im Original vor längerer Zeit in einem Altersheim am Flügel zum Besten gegeben. Aber um es so wieder vortragen zu können - bedarf es nochmals großer Übung..
..................und ein Lächeln zu Köln: Ich komme wieder! Ob ich das Brauhaus oder irgendein Museum besuchen werde - das steht noch in den Sternen - ob ich "urige Kneipen" besuchen und die kleinen Gässchen "unsicher" mache möchte - auch das wird sich spontan ergeben.
Vier Stunden in Köln geben nur einen oberflächlichen Eindruck...man braucht, wie in jeder größeren Stadt, mehrere Tage Zeit..
Schmunzel...und ich möchte doch so gerne auch die rheinische Fröhlichkeit in mich aufnehmen...vielleicht...vielleicht...vielleicht....??
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Und niemals geht man so ganz.....
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Ich hoffe, mein kurzer Besuch in Köln hat Euch gefallen - die Bilder und Filme sind leider wegen dem wolkenbehangenen Himmel in etwas grauem "Zustand" - die besprochenen Videos wegen dem stürmischen Wind stimmlich verhackt...und ich sage tschüss bis bald....vielleicht auf ein Wiedersehen am Ulmer Münster...
Mittwoch, 8. Januar 2014
Morgenstimmung von Edvard Grieg - mit meinem eigens dafür erstellten Gedicht
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Siehst du am Gras den Tau? / Siehst du das Morgenblau?
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Hörst du das Rauschen der Bäume? / Vergangen sind nun unsere Träume!
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Hörst du der Nachtigall Singen? / Hörst du die Lüfte erklingen?
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Spürst du den Regen im Herzen? / Spürst du der Seele Schmerzen?
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Trocknest du alle Tränen? / Spürst du das heimliche Sehnen?
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Seh`n deine Augen die Sonne? Spürst du des Windes Wonne??
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Es hängt noch am Gras der Tau / der Himmel strahlt morgenblau!
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Die Natur - sieh an - sie erwacht / der Tag dir entgegenlacht!
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Vergiss deine dunklen Träume / und komm in lichthelle Räume!
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Du hörst das Zirpen der Grillen / komm lass dir dein Sehnen stillen
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Hör an - das Lied ist für dich / und bitte: vergiss mich nicht!
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(copyright by Gisela L. - Mondscheinsserenade)
Samstag, 14. Dezember 2013
Blumenstrauss der Gefühle, der Achtung, der Liebe!
GEBURTSTAGSGEDICHT!
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Ach - wie wär ich heut so gern - für dich doch dein Geburtstagsstern! / Zum Greifen nah - und so real - geflüchtet aus dem "Wünsche-Tal"!
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....bis hin - zu dir - in deine Arme..... / die Blume "Flucht" kennt kein Erbarmen! / ....denn ich sitz jetzt allein zu Haus - und bind dir den Geburtstagsstrauss:
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Die ersten Blumen heißen "Glück" - ich hol sie mir nicht mehr zurück / ... sie gehören dir allein...denn DU - nur DU!! - sollst glücklich sein!
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Die Schleifchen heißen "Zuversicht" - dass Glück nie auseinanderbricht / und in den Strauss nun füg` ich ein - ganz viel "Gesundheitsblümelein".
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Dabei die Königin - die "Rose" - sie wird dich jetzt ganz zart liebkosen... / wird ihrem "Ruf" gerecht nun werden - wird verbreiten Lieb` auf Erden
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Und dass mein Strauss wird schön und bunt - mit "Zukunftsblumen": BLEIB GESUND!!
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Die "Zweifelsblum`" sortier ich aus - sie passt nicht in den Blumenstrauss. / Stattdessen aber füg ich ein - viel "Hoffnungsschimmer"-Blümlein fein!
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Die lassen diesen Strauss erstrahlen - den kein Anderer kann bezahlen! / Er ist für dich - für dich allein - bringt Blütenduft zu dir in`s Heim!
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.....und fast doch hätt`ich überseh`n - die "Wolkenblumen" - rosig schön / Ganz schnell nun bind` ich diese ein - mit "Neugier-Blumen" obendrein.
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Die sollen dir damit nur sagen: Raste nicht - an keinen Tagen / sei aufgeschlossen immerzu - und such` nicht krampfhaft nach der Ruh..
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Die wird dich bald genug ereilen - wenn wir nicht mehr auf Erden weilen! / Spontan, voll Neugier sollst du sein ! Ich bind nun Sonnenstrahlen rein!
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...und nun zum Schluss, mit zartem Triebe - kommt noch dazu die Blume "Liebe" / umrankt mit Blättern, die so grün - und überall sind Wünsche drin!
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Du sollst dein Lachen nie verlernen - sollst reisen hoch - hin zu den Sternen / Die "Sternenblume" für dich funkelt - und dir niemals die Sicht verdunkelt..
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Auch davon bind` ich ein paar ein - das wird mein Wunsch für dich nun sein. / Viel Schleifchen füg ich in den Strauss - der jetzt zu dir kommt in dein Haus!
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Zwei Pferde, reich geschmückt und schön - vor deiner Türe heute steh`n! / ..und in `ner Kutsche drin sitz ich - vor deinem Haus: WIE MAG ICH DICH!
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Und ganz persönlich bring ich dir - die "Jahresblume", die so schwer! / Halt sie ganz fest - denn sie ist DEIN! Sie kommt von deinem "Liebelein"!
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..und bringt dir soviel Liebe mit - für jeden Tag ein neues Stück!
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Der Blumenstrauss soll Glück dir bringen - soll in dir wecken helles Klingen! / Du selbst sollst lachen - fröhlich sein - im Geburtstags-Sonnenschein!
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Lehn dich nun ganz entspannt zurück - es ist DEIN Tag - geniess DEIN Glück! / In dankbar tiefer Zärtlichkeit - wird es für mich nun endlich Zeit:
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DIR herzlichen Glückwunsch nun zu sagen...all Blumen ganz viel Liebe tragen ´/ behüt` den Strauss, wirf ihn nicht fot - er sonst nur irgendwo verdorrt
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Die Blume "Such" kennt kein Erbarmen - sie reißt mich nun aus deinen Armen / bringt mich zurück in`s "Wünsche-Tal" - aus dem die Flucht mir kurz gelang!
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Gburtstagskind! Nicht traurig sein!!! - Wirf sie schnell weg - die Blume "Stein" / die für dich bringen will den Schmerz - denn uns gehört die Blume:
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HERZ!
(copyright by "Mondscheinserenade" Gisela L.)
Samstag, 26. Oktober 2013
Ich lade Euch ein zu einer wunderschönen Reise in die Toskana!
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...zuerst war es nur ein Anruf mit der Frage: "habt Ihr vom 1. bis 6.10.2013 Zeit"? WER war der erste Fragende? War es mein Ältester? War es mein Jüngster? Ich weiß es nicht mehr so genau - denn Tatsache war - fast zeitgleich stellten BEIDE diese Frage!
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Natürlich musste ich mich erst mit meinem Mann kurz schliessen - bis ich unseren beiden Söhnen (die unsere Antwort sehr eilig gemacht haben) das o.k. melden konnte.
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Die Tage - die Wochen vergingen - wir hörten nichts - wir wussten nichts - wir erfuhren nichts! Wir tappten im völligen Dunkel und das ratter...ratter in unserer beider Köpfe spuckte kein Ergebnis aus.
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Da sechs Tage voravisiert waren - konnte es sich eigentlich (so clever waren wir schon!) nur um eine Reise handeln. ABER WOHIN???
Meine sich immer wiederkehrende "Neugier-Frage" "muss ich mir ein Eisbärenfell zulegen oder ein Hauch von NICHTS bereit halten" wurde schon während meiner Fragestellung überhört. Klarer gesagt: ignoriert! Ich erhielt: KEINE Antwort!! Weder von meinem Ältesten - noch von meinem Jüngsten -verbündet mit ihren Ehefrauen - verbündet mit meiner Schwester - mit meinen Gegenschwiegern - sowie unserer Petra.
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Sechs Tage vor Reiseantritt wussten wir immer noch NICHTS!!!
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Dann endlich tat sich was! Es kam "Leben" in das Ungewisse. Mein Ältester wollte uns die Überraschung, an der die ganze engere Familie beteiligt war, persönlich überbringen.
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....aber ein Anruf von ihm - mit der Bitte um "Vertagung" liess uns weiter im Unklaren! Seine Stimme klang kläglich...er war gequält - geplagt von Cluster-Attacken, die ihn sechs Jahre in Ruhe gelassen hatten - und jetzt - eben in diesen Tagen - ihm das Autofahren unmöglich machten!
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Also dann: Vertagung auf Donnerstag! Aber auch da - sehr früh - läutete das Telefon: noch kläglicher seine Stimme: "....ich kann nicht! Kann Jemand von Euch zu mir kommen...??"
Armer - armer Kerl!
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Jedoch an diesem Donnerstag erfuhren wir - wohin unsere Reise ging: Zu den Naturschönheiten Italiens..in die Toskana an die Versiliaküste! Italien-Reisenden ein Begriff - Kroatien-Reisenden??...Neuland und unbekannt!
Aber neue Wege zu beschreiten hat immer den Hauch eines Abenteuers...und die Neugier am Leben hat mich noch nicht verlassen - besser gesagt: für Neues bin ich immer offen!!!
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...und genau von dieser Reise möchte ich nun berichten - das haben die "Schenkenden" die uns diese Tage ermöglicht haben - auch vedient!
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ITALIEN! DIE TOSKANA! Es war etwas ganz Neues für uns! Und etwas ganz Besonderes!
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Mein Mann war strahlend vor Glück und Erwartung - als er die Reiseunterlagen in den Händen hielt.
Vor allen Dingen war er unheimlich stolz auf unsere Kinder - die keine Mühe gescheut hatten, uns zu überraschen! Meine Gefühle waren nicht minder als die Seinen!
Durch die Reisebeschreibung: Versiliaküste - Chinque Terre - Insel Elba - Lucca und Pisa liess er sich sofort davon inspirieren, die Landkarte nach all den Orten zu durchforsten!
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Cinque Terre - bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir davon noch nie gehört! ...und es war das Schönste, was ich je am Meer gesehen habe..die kleinen Fischerdörfer - aufgereiht wie auf einer Perlenschnur - hoch auf dem Felsen über dem Meer...
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..aber alles der Reihe nach - ich will NICHTS vorgreifen!
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Dann war er endlich da! Der 1. Oktober!!! Pünktlich um 5.20 Uhr holte uns das Taxi ab - das uns zum Busbahnhof nach Stuttgart bringen sollte. Es war alles BESTENS organsiert!
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Noch halb schlafend stiegen wir in den gelben Reisebus der SSB! Die Nacht zuvor war doch ziemlich kurz gewesen - um ja nicht zu veschlafen - habe ich eigentlich GAR nicht geschlafen! Auf unseren Sitzen lag eine Tüte mit Sandwich, Äpfel, Schokolade und die aktuelle Stuttgarter Tageszeitung!
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WAS FÜR EIN SERVICE!
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Stefan - unser Busfahrer startete - mit "Heike" als Reiseleiterin! Die Fahrt ging über Schaffhausen - Zürich - vorbei am Vierwaldstätter See - bis zum Luganer See - der zum größten Teil im Schweizer Tessin liegt - jedoch auch ein Stück Italien eingenommen hat.
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Wir fuhren bei Regen in das dunkle Maul des St.Gotthart-Tunnels - 17 km lagen vor uns! Welches Wetter erwartete uns wohl auf der anderen Seite des Tunnels??? STRAHLENDE SONNE!!! ENGEL WAREN UNTERWEGS!
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Vor uns lag in seiner ganzen Pracht der Comer See mit seinem Wahrzeichen, dem Piz Palü - 3900 m hoch ....ein "Kleinod" für die Reichen und die Superreichen! Madonna - Brad Pitt - Versace haben dort ihre Zelte aufgeschlagen - oder besser gesagt: ihre Villen auf Luxusgrundstücke gebaut mit Traumblick auf den See!
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Auch der schönste - der begehrteste Junggeselle des amerikanischen Filmes hat sich den Comer See zum Wohndomizil gemacht: George Clooney! Ein schöner See - ein schöner Berg - für einen schönen Mann!!!! ....und wir atmeten dieselbe Luft wie er - sahen dieselben Wolken...spürten dieselbe Sonne! Wir befanden uns nun in der italienischen Schweiz!
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Es war nun Zeit für die obligatorische Pause des Busfahrers - die uns zu einer Marchè-Raststätte führte! Ein Nobel-Restaurant! Und nobel waren auch die Preise! Erschreckend nobel!!!
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Zum Verständnis: eine gewöhnliche Gemüsesuppe (wie sie mein Mann zuhause literweise bekommt) eine kleine Terrinne: 7,80 EUR!
Ein paar Spirelli-Nudeln - vermischt mit ein bisschen Speck, Zuccini und Tomaten: 15,55 EUR!(Meine "Kopf-Umrechnungstabelle signalisierte: 30 DM für Nudeln - 15 DM für eine Suppe!)
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Der "Marchè-Schock" hat KEINEN der Reiseteilnehmer kalt gelassen oder zu einem Lächeln veranlasst.
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Bei Chiasso überschritten wir die Grenze - hinein - in`s Bella Italia - in das Land der Troubadoure - in das Land der Leichtigkeit mit seinen "Mammas" - mit seinen Spaghettis und Lasagnes...und in das Land der vielbesungenen Liebe..
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Kilomter um Kilometer legte Stefan zurück - über Mailand, La Spezia, Carrara hatten wir dann nach Stunden die Toskana erreicht, die einen ganz eigenartigen Reiz auf mich ausübte.
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Kleine Städtchen, wie festgetackert Haus an Haus - auf Berghügeln - einst von den Römern erbaut - faszinierten mich! Ein Landschaftsbild, das ich so noch nie gesehen habe. Die Häuser im Tal, schnörkellos - einfach in ihrer Bauweise mit abgeflachten Dächern - ein eigenartiger Stil, den ich von Gemälden her kenne und an die ich mich während der Fahrt erst mal gewöhnen musste.
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ENDLICH! Nach 800 km und 12 Stunden hatten wir die Vesiliaküste und somit unser Ziel, das uns für ein paar Nächte zur Heimat werden sollte - erreicht: "Marina dei Pietrasanta"! Wir fuhren durch palmenumsäumte Straßen - vorbei an Hotels - an Villen - von denen die Meisten bereits im "Winterschlaf" waren.
Vorbei am Haus des weltberühmten Sängers Andrea Bocelli - der wirklich das Meer direkt vor seinem Haus hatte.
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Unser Hotel lag völlig im Grünen! Eine Villa - die einst einem italienischen Komiker gehörte und dessen Erben diese zum Hotel umgebaut hatten: das Hotel "VERDEMARE" - 200 m bis zum Strand - 5 Minuten Fussweg - kann man noch größere Wünsche haben??? NEIN! Kann man nicht!!! Unsere Kinder haben richtig gewählt..TOLL!!! DANKE!!!!
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Ein Hotel mit 40 Zimmern, ausgezeichnet mit vier Sternen und wunderschönen Marmorstatuen!
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Müde waren wir alle! Hunger hatten wir alle! Zimmerverteilung - wir hatten die Nummer 28 - leider nicht in der Komikervilla (in der die Zimmersafes wie in Krimis in der Wand hinter Bildern versteckt waren) sondern im Nebengebäude! Nun hiess es: Koffer auspacken - frisch machen - und in den Speisesaal zum Nachtessen, das aus Suppe oder Nudelgericht, im Hauptgang aus Fisch oder Feisch und einem Nachtisch bestand und vom Senior-Chef im schwarzen Anzug mit schwarzer Fliege mit der üblichen italienischen "Grandezza" serviert wurde.
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.....und so ging der erste Tag unter "toskanischem Himmel" zu Ende!
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PISA - unser erster Ausflug! Nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet mit einem katastrophalen Kaffee (schwarz wie die Nacht - geschmeckt hat er nach...???? ..keine Ahnung!!! Auf jeden Fall nicht nach Kaffee - ja, nicht mal kaffeeähnlich) fuhren wir los. Heike, unsere Reiseleiterin, warnte uns bereits im Bus vor den "Schwarzwäldern" und vor der "ethnischen Minderheit der Wandervölker", die in Pisa ziemlich aufdringlich ihre Plagiate - Uhren und Taschen der hochpreisigen Nobelmarken - zum Kauf anbieten würden. Damit sprach sie die Afrikaner und die Zigeuner an. Sie erklärte uns in diesem Zusammenhang, dass die Polizei ÜBERALL wäre - eine Strafe bis zu 1000 EUR könnte ein Kauf ohne Vorlage einer Quittung zur Folge haben.
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Und weiß Gott - es war gut, dass sie uns gewarnt hat! Als wir in Pisa aus dem Bus stiegen - stürmten diese eigentlich ziemlich armen Menschen auf uns zu - sie kamen in Scharen! Taschen - wunderschön!!! Uhren- noch schöner!!! Ohne die Warnung hätte ich BEIDES gekauft...so aber war ich "braves Kind" und habe mir dadurch wahrscheinlich auch viel Ärger erspart.
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PISA - an der Mündung es Arno gelegen - ist eine Stadt mit 87.000 Einwohnern und 40.000 Studenten - die teilweise an den dortigen Elite-Hochschulen studieren. Wenn Papa das nötige Geld dazu hat und wenn im Köpfchen genügend IQ vorhanden ist - dann ist selbst die Chance zum Nobelpreisträger gegeben. Aber es müssen ganz kluge Köpfchen sein, die in dieser Elite-Hochschule aufgenommen werden. Galileo Galilei ist ein bekannter Name aus dieser Schule! Ebenso (aber ohne Nobel-Preis): Andrea Bocelli!
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Baptisterium
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Schiefer Turm von Pisa
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Platz der Wunder in Pisa
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Kathedrale m.schiefem Turm
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Vorbei ging es an einem bunten Markt, in dem Souvenirs in Massen angeboten wurden. Tausende von Menschen - multi-kulti - strebten zum "Piazza dei Mirakoli" - dem "Platz der Wunder" - der aus Baptisterium (der größten Taufkirche der Welt), dem Dom "Santa Maria Assunta" , dem Monumental-Friedhof (auch hier dürfen nur ganz bestimmte Elite-Menschen ihre letzte Ruhestätte haben) und dem weltberühmten schiefen Turm bestand.
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PISA! Der schiefe Turm - das Baptisterium und die Kathedrale hatte ich mir SO nicht vorgestellt. Es war einfach nur wunderschön anzuschauen. Alle drei Gebäude in schneeweißem Marmor - das in der Sonne noch weißer strahlte.
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Der schiefe Turm ein Wunder für sich! Einzigartig in seiner Neigung - die 4 m beträgt. 100 Jahre wurde der Bau eingstellt - als er nach der 3. Etage in eine Schieflage geriet. Spezialisten wurden hinzugezogen - und nochmals 100 Jahre dauerte er bis zur Fertigstellung.
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Fast 300 Stufen - nach obenhin immer schmäler werdend - ohne Geländer - dazu gekrönt mit 18 EUR Eintritt....wollt ihr wissen, ob wir hochgestiegen sind???
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NEIN!!! Sind wir nicht!!! Ich hätte "gejapst" und Martin wäre schon auf der halben Turmbesteigung für eine Reanimation fällig gewesen!
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Wir haben uns lieber die Kathedrale vorgenommen, die sehr interessant war und die mich mit wunderschönen Statuen aus Marmor in Erstaunen versetzte. Das "Relikt" - die Gebeine - des Stadtheiligen San Ranierie (St. Rainer) war dort in einem beleuchten gläsernen Sarg zu sehen - ein mulmiges Gefühl beschlich mich schon dabei!
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Mittagessen - noch ein bisschen durch den Markt bummeln - noch einen "Schwarzwälder" abwimmeln, der mir partout etwas schenken - ja, es mir regelrecht aufdrängen wollte (treuherzige schwarze Augen schauten mich an: warum bist du mir böse? Warum nimmst du keine Geschenke von mir) dann ging es wieder Richtung Bus und somit Richtung Hotel.
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Die Zeit bis zum Abendessen benützte ich zu einem Strandspaziergang - malte Herzen in den Sand - versah diese mit den Namen Robin, Mara und Livia - und wartete die nächste Welle ab, die diese Herzen mitgenommen hat...
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Es war ein "Spiel" im Sand - das ich so auch das erste Mal "spielte"....
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CHINQUE TERRE und CARRARA - unser 2. Ausflug!....und nun stand Chinque Terre auf dem Programm, das ich voller Erwartung herbeisehnte und das ein Erlebnis erster Sahne versprach.
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Leider konnte die voravisierte Wanderung auf der "Via dell`Amore" (wie schön!!! "Straße der Liebe") wegen Steinschlag nicht durchgeführt werden. Die Route war gesperrt. Durch die dadurch gewonnene Zeit wurde als "Bonbon" der Besuch zu den weltbekannten Marmor-Steinbrüchen eingeschoben - wir passierten dabei Viareggio.
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Unser Bus schlängelte sich die engen Strassen immer bergaufwärts - mit schwindelerregenden Aussichten in die Tiefe...aber auch mit einem traumhaften Ausblick auf die Stadt Carrara selbst, die uns zu Füssen lag.
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Wir kamen in die weiße Welt des Marmors - wir liefen auf Marmor - atmeten den Marmorstaub - hatten Marmor an den Schuhen - und den Blick auf die strahlend weißen Marmorberge - in ihrer Geschäftigkeit mit den LKW`s in schwindelnder Höhe - werde ich nie vergessen.
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Steinhauer in Marmor
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Esel aus Marmor
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Interessant war das kleine Freiluft-Museum, in dem Esel, Ochsen, Marmorarbeiter in Lebensgrösse - gehauen aus einem großen Stück des edlen Steines - zu bewundern waren.
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Das kleine Souvenir-Geschäft zog meine ganze Aufmerksamkeit auf sich - und zu meiner bevorstehenden Geburtstagsfeier habe ich mir für die Deko noch ein paar kleine Delfine und Schildkröten aus Carrara-Marmor mitgenommen. Als Krönung - unter den kritischen Augen meines "Angetrauten" - "genehmigte" ich mir noch den "David von Michelangelo"...ich habe mir diese Figur selbst geschenkt: ein nackter - muskulöser und schöner Mann...! Lächel...aber aus Marmor eben..und kalt..!
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....und zurück ging es! Auf den Bahnhof nach La Spezia! Unser Zug in die Chinque Terre wartete auf keine Zuspätkommenden - er fuhr pünktlich ab.
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Die Stationen waren Manarola und Vernazza. Unser Wanderweg hätte uns über Monterossa al Mare, Vernazza, Corniglia und Riomaggiore geführt - und es wären 11 km zu bewältigen gewesen - immer am Meer entlang. Durch den Steinschlag aber blieben uns nur die beiden erwähnten Ziele - und die "Strasse der Liebe" konnte ich mit in meine Träume nehmen!
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In Manarola angekommen gab es im Zug ein fürchterliches Gedränge. Die Türen wollten sich schließen - obwohl noch viele unserer Leute im Innern des Zuges waren. Auf einmal fuhr der Zug ab! ZWEI hatten den Weg nach draussen nicht mehr geschafft. Mit dabei war unser "Geburtstagskind" - das wir bereits am Morgen hochleben ließen. Das Geburtstagskind - das voller Interesse meine neue Kodak-Kamera bestaunte und das - wie ich - alles leidenschaftlich fotografierte. Bei diesem ganzen Gedränge wurde dieser ältere Mann um seinen Geldbeutel mit dem ganzen Geld - und seinen Kreditkarten - "erleichtert"!
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Manarola
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Manarola
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Manarola Liebes-Schlösser (nicht nur in Köln, Frankfurt, Heilblronn, Maribor..auch in Italien ist dieser Brauch)
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Manarola Badebucht
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Manarola - Strasse zum Meer
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Manarola! Welch traumhaft schönes Fischerdorf! Malerische Plätze - abenteuerliche Gassen! Manarola - am Mittelmeer gelegen - hat keinen Hafen. Die Fischerboote lagerten vor den Häusern und waren mit bunten Planen abgedeckt. Die Häuser der kleinen Einkaufsstraße bekamen durch dieses ganz spezielle "Ambiente" ein noch interessanteres Aussehen. Es war ein Traum - den ich in wachem Zustand erleben durfte!
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Romantik mit Schönheit aus mediterraner Buntheit gepaart! Farbenfrohe Häuser - hoch auf dem steil in das kristallklare Türkis des Meeres abfallenden Felsen gelegen - Schönheit für das Auge - die fast nicht mehr zu ertragen war! Ich war geblendet!
Gab es soviel Schönes???? JA!! Gab es!! Ich stand mittendrin! Gott hatte Sonntag - als er unsere Kinder zu diesem Geschenk an uns inspirierte!
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Chinque Terre - fünf Fischerdörfer auf Felsen gelegen - die wie auf einer Perlenschnur aufgereiht über dem Meer liegen! Ein Stückchen Erde - das ich - dank unserer "Schenkenden" erleben durfte und das sich für immer in meine Erinnerung einprägen wird.
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Vernazza
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Vernazza - Strasse zum Meer
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Vernazza Sturmflut
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Vernazza Sturmflut
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Weiter ging es mit dem Zug (es waren nur zwei Stationen) nach "Vernazza" - das im Oktober 2011 von von einer fürchterlichen Sturmflut ziemlich zerstört wurde. Vernazza - eine Perle auf dem Felsen - war genauso schön wie Manarola - und von der Zerstörung konnte ich nichts mehr erkennen - ein buntes Farbenspiel der Häuser - wohin man blickte!
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Müde waren wir - als wir uns auf den Rückweg machten! Geschockt waren wir - als uns unsere Reiseleiterin im Bus informierte: Morgen früh um 6.30 Uhr fahren wir los - nach
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ELBA - unser 3. Ausflug! Vor lauter "nicht verschlafen" habe ich in dieser Nacht überhaupt nicht geschlafen. Hab sämtliche Weckmöglichkeiten ausgeschöpft - aber KEINER vertraut! Besser war es, wach zu bleiben! Um 4.30 Uhr befand ich mich bereits unter der Dusche - so nach dem Motto: "Morgenstund` hat Gold im Mund`"
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Unser SSB-Bus war pünktlich zur Stelle. Das Ziel: Die Fähre von Piombino nach Portoferraio - die uns am frühen Morgen bereits mit einer Elba-Inselrundfahrt verwöhnen sollte
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Staunend sahen wir, wiviel PKW`s und Busse das grosse breite Schiffsmaul schluckte! Wir blieben an Deck und liessen uns auf der "Mobby-Lally" den Morgenwind um die Nase wehen. Schöner Name für eine Fähre - der noch durch den dicken bunten Delfin - mit dem die Fähre bemalt war - unterstrichen wurde.
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Auf der Fähre
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Eine Stunde dauerte die Überfahrt zur größten Insel des toskanischen Archipels. ELBA - eine Perle im Mittelmeer - die die Venus beim Baden verloren hat - und die jetzt unser Ziel war.
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Eine üppige Vegetation bot sich unseren Augen: Grün - wohin man nur sah! Der 1000 m hohe maccia-bestückte Berg grüsste uns. Palmen - Pinien - geschnitten und gestutzt wie Regenschirme - vorbei an Traumbuchten- mit dem schönsten Türkis des Wassers - bot sich immer wieder in noch größerer Schönheit unserem Auge!
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Spiaggia Paolina
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Fasziniert war ich von der "Spiaggia Paolina"! Die Legende erzählt, dass dies die Lieblingsbadebucht der Schwester Napoleons war. Traumhaft schön!!! Mein Kopfkino hatte sich eingeschaltet...und ich sah in Gedanken diese Dame im Wasser schwimmen mit der damals üblichen Badekleidung...und am Ufer sah ich Napoleon gedankenverloren sitzen...Schön!!! Diese Vorstellung! Schön!! Dieses Kopfkino!!!
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ELBA!! Die Verbannungsinsel Napoleons und später die Sommerresidenz des kleinen - grossen - geliebten und gefürchteten Mannes!
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Wir steuerten nun die Villa San Martino an! Seine Residenz! Am Eingang sass ein kleines - uraltes Mütterlein - das ihr eigenes Rezeptbuch verkaufen wollte..und die mir voller Stolz sagte: "Das Kochbuch kostet 10 EUR und Sie bekommen auch ein persönliches Autogramm von mir"! Lächel....wie lieb..und wie nett doch diese alten Leute sind! (deshalb hab ich eine ganz spezielle Liebe für alte Leute - sie wirken oft so unschuldig in ihrer Art) Ich habe aber trotzdem kein Exemplar gekauft!
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Die "VILLA" Napoleons!! Mag sein, dass sie zur damaligen Zeit pompös war - aber ich sah nur ein einfaches Haus - und das war ziemlich heruntergekommen. Man konnte von aussen in das "gut erhaltene" Badezimmer sehen - und die Vorstellung, dass dort Napoleon täglich seine Morgen- und Abendtoilette verrichtet hat - lässt schon ein eigenartiges Gefühl aufkommen! Ein Mann vor dem die Welt zitterte - in dieser Badewanne - die alles andere als schön oder gemütlich auf mich wirkte!
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Das Mobiliar der Räume war - bis auf eine Malerei des "Liebesknotens" an der Decke nicht mehr mit Originalmöbeln bestückt. Sie waren wohl auf "alt" gemacht - und der Besucher wird hier irre geführt. Die Möbel Napoleons befinden sich angeblich in Frankreich! Lediglich der "Liebesknoten" war im Original vorhanden!
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Der Liebesknoten: Zwei Tauben, die ein blaues Band im Schnabel halten - das in der Mitte zu einer Schleife geschlungen war. Fliegen die Tauben auseinander - zieht sich das Band zu einem festen Knoten zusammen - so wollte Napoleon die Liebe zu Marie-Luise von Österreich symbolisieren und festhalten.
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War Napoleon Bonaparte ein Romantiker?? Konnte ein solcher Mann soviel Liebe zeigen?? Der Liebesknoten sprach für sich!!
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Es war sehr interessant, auf Napoleons Spuren zu wandern und die Nostalgie fast körperlich zu spüren. Ein weiteres Erlebnis, das für immer in meinen Gedanken eingebrannt sein wird.
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Porto Azzuro
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Porto Azzuro
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Porto Azzuro
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Porto Azzuro
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Porto Azzuro
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Ein kleiner Besuch in Porto Azzuoro - ein Bummel durch die engen Gassen des kleinen bunten Städtchens - ein Verweilen an dem kleinen romantischen palmenumsäumten Hafen - für`s Schleckermaul noch ein Eis...und schon war die Zeit gekommen, unsere Fähre anzusteuern.
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Zum Abschied wurden wir nochmals mit einer kleinen Sehenswürdigkeit belohnt. Neben unserer Fähre ankerte die "Deutschland" - das "TRAUMSCHIFF" - das uns an so vielen Wochenenden beschauliche Fernsehstunden schenkt - mit Urlaubsparadiesen, wie wir sie jetzt selbst auf Elba erleben durften!
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ADIEU ELBA! Adieu - du verlorene Venusperle im Mittelmeer - mit deinem Immergrün - mit deinem herrlich schön blühenden Bougainvillea, mit deinen Palmen! ADIEU!!!!
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Müde fiel ich am Abend in den Tiefschlaf´! Durch ein Poltern, ein Rütteln an Tür und Fenster wurde ich unsanft aus meinen Träumen gerissen. Was war das???? Ich brauchte einige Zeit um zu realisieren, dass Blitz und Donner meine Nachtruhe überschattete. Martin??? Er schlief den Schlaf des Gerechten und war durch NICHTS aus seinem Schlaf zu bringen! Wie immer!!!
Während ich voll Angst im Bett lag mit den irrsinnigsten Gedanken: halten die Häuser dem Sturm stand - lag er selig und ruhig atmend im Bett!
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Was war das für ein Rauschen vor unserem Fenster? Ein Wasserfall? Da war doch aber nur Wald...
NEIN! Es war die Brandung des Meeres! Wie sehr musste das Meer getobt haben - wenn das Meeresrauschen in einer solchen Lautstärke in unser Zimmer drang!
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Die Nacht war kurz - der Tag brach bald an - und nun stand unser letzter Ausflug auf dem Plan!
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LUCCA!!! Auch von Lucca hatte ich bis dato noch nichts gehört! Auch dieser Name war mir fremd! Aber er sollte mir nicht fremd bleiben!
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Diese kleine Stadt - mit ihren 87.000 Einwohnern - übte einen ganz besonderen Reiz auf mich aus!
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Wir begannen mit einem Spaziergang auf der völlig intakten Stadtmauer, die teilweise bis zu 30 m dick war und die die Altstadt umhüllte wie ein schützendes Kokon! 1 1/2 Stunden waren eingeplant!
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Zuvor wurden wir ausdrücklich über das Vorrecht der Radfahrer informiert - die gnadenlos ihre Vorfahrt forderten! Fussgänger hatten sich ganz links oder ganz rechts zu halten!BASTA!!! Will man nicht angefahren oder mit einem zornigen "Mamma mia" belegt werden - musste man sich an die ungeschriebenen Verkehrsregeln dieses kleinen Städtchens halten.
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"Mamma mia" wurde mir mit zornigen Blicken aus den Glutaugen einer hübschen Italienerin entgegengeschleudert! Ich hatte mich nicht an die Regeln gehalten!...lächel...sie wollte mich "überfahren"...
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Entlang der Stadtmauer hatte der Palazzo "Pfanner" aus dem 16. Jahrhundert meine besondere Aufmerksamkeit geweckt. Eine eindrucksvolle architektonische Anlage - voller Schönheit und Charme. Der gepflegte kleine Garten - oder war es ein Park? - war bestückt mit vielen schneeweißem Marmorstatuen. Von der Stadtmauer aus gesehen symbolisierte dies wirklich die "Grandezza des Italieners" und eine Welt, die Reichtum ausstrahlte.
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Irgendwann im 19. Jahrhundert hatte sich ein Bierbrauer namens Pfanner aus dem österreichischen Hörbranz diesen Palazzo angeeignet. Er eröffnete dort ein Brauhaus und brachte das erste Bier nach Italien! Der Hopfen dazu wurde importiert!
Bier in einer Weingegend??? Ich glaube, das war nicht gerade das, was sich die Italiéner vorgestellt hatte!
Heute ist die Brauerei stillgelegt aber der Palazzo befindet sich noch im Generationen-Besitz der Familie Pfanner.
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....und selbst Hollywood hat dieses Märchengrundstück für sich entdeckt! Die eindrucksvolle Kulisse wurde bereits als Drehort für mehrere Filme ausgewählt. 1996 war Nicole Kidman dort zu Filmaufnahmen! Ich selbst kenne den Film nicht - aber mein ältester Sohn wusste sofort darüber Bescheid - ja, er kannte diesen Film mit Nicole Kidman.
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Wir spazierten in eine enge kleine unscheinbare Straße - die "Via Villungo"! Aber ganz schnell musste ich umdenken - denn wir befanden uns auf der "Prachtstraße" Luccas - obwohl von Pracht für mich nichts zu sehen war. Schaute man aber in die Auslagen der Geschäfte - dann konnte man unschwer erkennen, dass die ganz teueren Designer dort ansässig waren! Uhren - Taschen - Kleidung - Lederwaren - Schuhe - alles hochpreisige Nobelklasse!
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Der eigene Geldbeutel darf nicht zur "Magersucht" neigen, möchte man sich auf dieser Strasse ein paar Wünsche erfüllen!
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Ein kleines, unscheinbares Cafe in dieser "Prachtstraße" erweckte meine Neugier! Es war das "Caffè dei Simo!Ich stand vor dem Lieblingscafe Puccinis - in dem fast das ganze Mobiliar im Original noch vorhanden ist. Ende 19./Anfang 20. Jahrhundert war dort der Treff großer Künstler und Schriftsteller - es war das Cafe der Freundschaften! Hatten dort evtl. die ersten Töne von Madame Butterfly ihren Ursprung??
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Piazza Anfiteatro
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Weiter ging es zum "Piazza Anfiteatro" - der auf den Ruinen eines alten römischen Amphitheaters errichtet wurde. Ich war erstaunt! Begeistert! Fasziniert! Der Platz war rund - einem Freilufttheater gleich - überall gemütliche bunte kleine Lauben, in denen man seine Seele beim Espresso baumeln lassen konnte! Liebevolle Gschäfte rundeten das Bild noch ab. Eine Kulisse, wie ich sie in einer solchen Schönheit in diesem Charme noch nirgendwo gesehen habe.
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Ich war eine Fremde in der Fremde - aber dennoch fühlte ich mich auf diesem Platz zuhause!
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Und nun war unser Spaziergang fast zu Ende. Die 1 1/2 Stunden waren vorbei und wir bekamen die Zeit, auf eigene Faust dieses zauberhafte Städtchen zu erkunden.
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Vorbei an der zweitgrößten Kirche St.Michele (die größte Kirche - den Dom mit dem "Heiligen Antlitz" hatten wir schon besichtigt) die auf dem Forum, einem alten römischen Marktplatz buntes Treiben zeigte - suchten wir nun nach dem "lächelnden hübschen Mann mit der Zigarette in der Hand" - den wir begrüssen wollten! Und wir fanden ihn! Er thronte auf einem grossen Sockel - schmunzelte - und allein sein Anblick war für mich Musik!
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Wir standen vor dem Denkmal Puccinis! Er lächelte gutmütig zu uns herunter! Ein schöner Mann!! Man konnte sich gut vorstellen - dass er die Frauenherzen im "Staccato" gebrochen hat...Ein italienischer Lebemann - mit Musik im Blut..ein Genie!
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Puccini
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Es war ein absolutes Muss - neben dem Puccini-Denkmal - neben seinem Geburthaus mit unseren neu gewonnenen Bekannten einen Cafe zu trinken! Während wir über unserem "Cafe Amerikano" sassen - setzte leichter Nieselregen ein! Der Tag war schon fast vorüber - die Abfahrt Richtung Heimat war am nächsten Tag - sodass uns dieser Regen nicht weiter störte!
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Als Letztes war eine Weinprobe auf einem umgebauten Bauernhof angesagt - mit Pasta - Platten mit Salami, Käse, eingelegten Tomaten, Oliven und natürich mit dem dort angebauten Wein - alles aus eigener Erzeugung. Kostenpunkt pro Person: 17 EUR!
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Da ich selbst keinen Wein trinke - war der Preis für mich überzahlt! Drei Flaschen Rotwein - Preisklasse von....bis.... sowie drei Flaschen Weißwein...ebenfalls Preisklasse von....bis....standen zum Versuchen bereit. So kam mein Mann in den doppelten Genuss des Weines - während ich bei der Weinprobe über meiner Limonade "hing"!
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Lediglich das - was als "Nachtisch" gereicht wurde - daran hätte ich mich auf Dauer "gewöhnen" können. Es war ein zuckersüsser Rotwein, dazu kleine Anis-Kekse - die hart wie Stein aber dazu gedacht waren, sie in dem Wein "weich" zu tunken ...und dann zu essen....
Ein GEDICHT für den Gaumen!
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Auch diese Stunden gingen viel zu schnell vorüber - und bevor wir die Fahrt zum Hotel antraten - wurde schnell noch im Hofladen Olivenöl - auch als Souvenir für unsere "Schenkenden" eingekauft. Dann fuhren wir das letzte Mal durch die palmenumsäumte Strasse zu unserem Hotel!
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Herz Robin
Herz Mara
Herz Livia
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Es regnete nun ohne Ende - aber der Regen konnte mich nicht davon abhalten, mich von der Meeresbrandung zu verabschieden!
Ein letztes Mal den Klang der aufpeitschenden Wellen in mich aufzunehmen - ein letztes Mal ein Herz in den Sand zu malen - für jedes meiner Enkelkinder - das war mein eigener Abschied von dieser wunderschönen Reise!
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Danke Steffen und Nicole! Danke Timo und Vivi! Danke Ilona! Danke Petra! Danke Sepp und Gertraud. DANKE!!!!
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Ihr habt uns ein Erlebnis erster Sahne beschert das uns in unvergesslicher Erinnerung bleiben wird. Und mit dem wir die ganze Liebe unserer Familie spüren konnten! DANKE!!!
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In der Hoffnung, dass auch Euch diese kleine Reise etwas Spass gemacht hat verbleibe ich mit den besten Grüssen bis zum nächsten Mal...
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